Wimbledon: Mehr als nur ein Turnier
Wenn du Tennis spielst – egal ob du dich einmal pro Woche auf die Sandplätze in deinem Club quälst oder selbst schon auf Rasen gespielt hast – dann kennst du Wimbledon.
Es ist mehr als nur ein Turnier. Es ist eine Religion. In Weiss. EIn Turnier, wo was Prestige mehr Wert hat, als das Preisgeld.
Doch warum eigentlich? Was macht Wimbledon so besonders, dass selbst Nicht-Tennisspieler plötzlich Erdbeeren essen, als wären sie britischer Hochadel?
Die Wimbledon-Magie – ganz in Weiss und ganz schön speziell
Wimbledon ist das älteste Grand-Slam-Turnier der Welt. Seit 1877 wird dort gespielt – und zwar auf Rasen. Ja, echtem Rasen. Nicht Kunstrasen. Nicht Teppich. Sondern dem Zeugs, auf dem du Grillpartys machst oder dein Hund pinkelt. Die Pflege und der Unterhalt dieser Oberfläche ist enorm, deshalb verwundert es nicht, dass wir in der Schweiz kaum Rasenplätze besitzen. Aber die Platzwäre in Wimbledon machen daraus einen grünen Teppich der Perfektion. Und das hat Folgen:
- Der Ball springt flacher
- Das Spiel ist schneller
- Der Slice ist plötzlich König
- Und Spieler:innen mit Netzspiel aus dem Lehrbuch glänzen plötzlich wie früher im 1990
Wenn du also schon immer dachtest: „Wieso sieht Tennis bei mir nie so elegant aus wie bei Federer?“ – dann probier’s mal auf Rasen. Oder schieb’s aufs Wetter. Oder auf dein Racket. Oder auf den Belag – das machen die Profis auch so.
Aber: Wimbledon inspiriert.
Und zwar auf eine ganz andere Art als Roland Garros oder die US Open. Denn Wimbledon steht für Stil, Klasse und Konzentration auf das Wesentliche. Keine Werbebanden, keine lauten Outfits. Nur du, dein Spiel, und ein sauberes Weiss. Achte dich die kommenden Tage mal im Fernseher darauf, mir war bis kurzem nicht beuwsst, dass der Center Court komplett werbefrei ist. Ausser natürlcih die Rolex Uhr, die schaffen es seit 1978 jedes Jahr sichtbar über dem SPielstand zu hängen.
Der Rasen fordert dich – und dein Material
Wenn du zufällig mal in den Genuss kommst, auf Rasen zu spielen (z. B. bei einem Cluburlaub oder in Deutschland), dann wirst du merken:
- Deine normalen Tennisschuhe rutschen wie auf Schmierseife
- Deine Topspin-Schläge verpuffen, weil der Ball nicht hoch genug springt
- Und dein klassischer Baseliner-Stil funktioniert plötzlich nur halb so gut
Das ist keine Schande. Wimbledon zeigt uns: Anpassung ist alles.
Profis spielen mit härteren Saiten, flacheren Schlägen, mehr Slice. Hobbyspieler sollten:
- flache Aufschläge üben
- weniger Spin, mehr Richtung
- mit Netzspiel experimentieren
- und sich vielleicht vorher kurz auf YouTube ein Video von Pat Rafter anschauen (Google ihn – lohnt sich)
Taktische Finessen für den Alltag
Was du als Hobbyspieler:in von Wimbledon lernen kannst:
- Der erste Aufschlag zählt – vor allem auf schnellen Belägen
- Positionierung ist alles: Wer gut steht, muss nicht hechten
- Und: Slice ist kein Notfall-Schlag, sondern eine Kunstform
Und ganz ehrlich: Wer den Slice elegant meistert, gewinnt automatisch 12 % mehr Respekt auf dem Platz. Ist so. Haben wir nicht gemessen, fühlt sich aber richtig an.
Die Geschichte lebt – auch auf deinem Sofa
Federer gegen Nadal 2008. Das wahrscheinlich beste Match aller Zeiten.
Isner gegen Mahut 2010 – das längste Match aller Zeiten (über 11 Stunden – und ja, es war nicht immer spannend).
Navratilova mit 9 Wimbledon-Titeln.
Djokovic, der sich durch die Jahre serviert, als wäre er mit dem Rasen verwachsen.
Wimbledon ist voller Geschichten – und du kannst sie jedes Jahr live miterleben. SRF überträgt, manchmal musst du aber auf Eurosport oder BBC umsteigen. Tipp: Englischer Kommentar ist oft Gold wert.
Apropos Weiss: Kleide dich Wimbledon-like
Traditionell müssen alle Spieler:innen bei Wimbledon komplett weiss gekleidet sein. Auch Unterwäsche. Auch Socken. Alles.
Findest du übertrieben? Ja.
Sieht trotzdem unglaublich cool aus? Auch ja.
Und hier kommt dein Vorteil als Zuschauer:
Du darfst weiss tragen – musst aber nicht. Aber wenn du willst: Jetzt ist der beste Zeitpunkt.
Denn gerade gibt’s bei uns Rabatt auf alle weissen Tennisoutfits – für Damen, Herren und Kids.
Ob du damit wie Federer spielst, ist unklar.
Ob du damit aussiehst wie jemand, der Ahnung hat? Garantiert.
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Super Story! Trifft es auf den Punkt. Ich schaue Wimbledon seit 50 Jahren und war selbst schon live vor Ort und werde am 1/8 Finaltag am Center Court sitzen!j